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Corona .. und nun? Hier geht’s zur Online Marketing Checkliste!

By 12/08/2020August 9th, 2021Online Marketing
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In Zeiten von Corona und dem immer stärker ausgeprägten Fokus auf das Online-Geschäft müssen auch die verschiedenen Facetten des Marketing-Bereichs neu betrachtet werden.

Was ändert sich in der Zielgruppenansprache und Kundenakquise?

Was gibt es vor allem im Bereich B2B zu beachten?

Welche Maßnahmen müssen nun zur absoluten Tagesordnung gehören und welche Neu-Investitionen fallen ggf. an?

Wir haben im Folgenden eine Checkliste mit allen relevanten Punkten für Sie zusammengetragen!

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Das sind die wichtigsten Grundlagen

Transparenz und widerstandsfreie Kommunikation ist das Nonplusultra! Egal in welcher Art und Weise Sie oder Ihre Kunden vom aktuellen Zustand betroffen sind – alle Fakten zu Produkt- & Dienstleistungen müssen transparent kommuniziert werden, um unnötige Missverständnisse zu vermeiden.

Die wichtigste Frage lautet hierbei:

Können die angebotenen Dienstleistungen & Produkte im gewünschten Umfang geliefert werden und falls Änderungen bestehen, wie beeinträchtigen diese die vorangegangenen Marketing Maßnahmen?

Daraus resultierend müssen folgende Punkte abgearbeitet werden:

  • Kundentermine, die nicht mehr stattfinden können, professionell verschieben/ über non-physische Kanäle planen oder absagen.
  • Sind genug Ansprechpartner für alle Parteien vorhanden?
  • Ist die Kommunikationsstruktur im eigenen Unternehmen ausreichend vernetzt? Gibt es möglicherweise Plattformen, die implementiert werden müssen? (dazu später mehr)
  • Gibt es (vor allem im E-Commerce Bereich) ein gut funktionierendes Rückerstattungs- und Beschwerdesystem?

 

Kanalübergreifendes Content Marketing

Die einzige Möglichkeit mit der aktuellen Situation umzugehen, ist dieses Thema in sämtliche Content Marketing Maßnahmen einzubinden – auf der Website / Verkaufsplattform und alle sonstigen Vermarktungskanäle. Dazu gehört im ersten Schritt die Überarbeitung des Online-Auftritts. Wichtig ist, dass klar wird wie Sie und Ihr Unternehmen mit der Situation umgehen und was der Begriff “Corona” für Ihre Dienstleistungen bedeutet. Kommt es zu Einschränkungen? Gibt es Neuerungen? Sowohl bestehende als auch potenziell neue Kunden müssen einen klaren Überblick bekommen. 

Welche Punkte MÜSSEN auf der Online Präsenz erscheinen?

  • Geänderte Öffnungszeiten & möglicherweise ausfallende Veranstaltungen
  • Erreichbarkeit der (Sach-)Bearbeiter
  • Umfassende Hinweise zu geänderten Lieferungen / Erbringung der gebuchten Leistungen

Schaut man durch die Marketing Brille, bedeutet das vor allem die Beantwortung folgender Fragen: 

  • Wollen wir auf das Thema “Corona” im hauseigenen Blog eingehen? Und falls kein Blog vorhanden ist, an welcher Stelle lassen sich alle damit verbundenen Informationen auf den Seiten implementieren?
  • Inwieweit müssen eingeplante Blogbeiträge / Beiträge über die sozialen Netzwerke entsprechend angepasst werden?
  • Was könnten die häufigsten Kundenfragen sein und wie können wir deren Antworten am effizientesten im Content einbauen?
  • Wie lässt sich aus der Situation eine starke Marketing Message herauskristallisieren? Das oberste Ziel muss es sein Vertrauenswürdigkeit und eine gewisse “Wir sitzen alle im selben Boot” – Mentalität zu fördern!

 

Facebook, Instagram & Co als Lebensretter

Von allen Kanälen der mehr oder weniger direkten Kundenansprache sind es vor allem die sozialen Netzwerke, die in den folgenden Post-Corona bzw. der Corona 2.0. Phase eine nicht von der Hand zu weisende Rolle spielen werden. Nirgendwo sonst lässt sich eine Marketing Message oder eine wichtige Information schneller und direkter an die eigene Interessentengruppe kommunizieren. Dazu gehören neben der präzisen Ausstrahlung von Werbeformaten auch grundlegende Einstellungen wie sich ändernde Unternehmensinformationen (geänderte Öffnungszeiten, Erreichbarkeiten etc.). Nutzt man die Plattform Facebook bspw. als Terminkalender, lassen sich hier auch alle bevorstehenden Veranstaltungen absagen bzw. deren Informationen anpassen. 

Was sind also die To Dos, die nun anfallen?

  • Content Marketing mit Biss! Eine direkte Marketingsprache zu den aktuellen Ereignissen gepaart mit wichtigen Informationen zum Unternehmen ist unbedingt notwendig.
  • Anpassen der Öffnungszeiten falls nötig
  • Änderungen zu Veranstaltungen kommunizieren

 

LinkedIn als B2B Tool stark im Kommen

Größere Schwierigkeiten können künftig vor allem auf dem Gebiet „B2B-Commerce“ auftauchen. An dieser Stelle gibt es in Form eines weiteren sozialen Netzwerks einen Lichtblick: Das Branchennetzwerk rund um LinkedIn wird künftig immer weiter in den Fokus professioneller Marketer rücken. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich die Plattform und ihre Vorzüge zur Kundenakquise und Zielgruppenanalyse zu Gemüte zu führen!

Basiert Ihr Geschäftsmodell auf Beziehungen zu anderen Unternehmen oder suchen Sie trotz Corona händeringend nach neuen Mitarbeitern? Dann fallen für Sie die folgenden Maßnahmen an:

  • Unternehmensprofil aktuell halten! Welche neuen Informationen gibt es?
  • Nutzen der LinkedIn Werbe- & Marketing-Tools
  • A/B Testing mit verschiedenen Anzeigen / Content Marketing Maßnahmen
  • Verlinken wichtiger (Blog-)Beiträge & konsequentes Verlinken des eigenen Online-Auftritts (falls vorhanden)

 

Google My Business als digitales Branchenbuch

Niemals waren digitale Branchenbücher relevanter als zu diesem Zeitpunkt. Als Nummer 1 Anlaufstelle für unsichere Kunden nimmt natürlich der unternehmenseigene Google My Business Eintrag eine Vorreiterrolle als Informationsquelle ein. Welche Änderungen sollten in Ihrem My Business Account nun vorgenommen werden?

  • Öffnungszeiten & weitere Kontaktdaten anpassen (falls nötig)
  • Sonstige relevante Informationen als Beitrag verfassen 

 

Vor allem der Bereich Paid Search lässt sich nicht pauschalisieren. Für jedes Unternehmen gilt: man muss herausfinden, welches Investitionsaufkommen sich zu welchem Zeitpunkt lohnt. Während einige Branchenzweige gut daran tun, das Budget auf ein Minimum zu reduzieren, macht es für andere Bereiche wiederum Sinn, den finanziellen Hahn weiter aufzudrehen, um Wettbewerber gekonnt auszustechen.

Grundsätzlich müssen die folgenden Punkte abgearbeitet werden, wenn Sie oder Ihre Kunden Werbung über Google oder andere Suchmaschinen schalten: 

  • ggf. irrelevant gewordene Kampagnen pausieren bzw. hinsichtlich des Budgets anpassen
  • Grundsätzliche Budgetumverteilung mit Fokus auf relevante Kampagnen und Anzeigengruppen

 

Digitalisierung bleibt der Schlüssel

Go Digital ist keine Option mehr, sondern ein Muss. An erster Stelle muss sichergestellt sein, dass alle Mitarbeiter auch vom HomeOffice aus ausreichend vernetzt sind. Unter keinen Umständen darf eine Geschäftsbeziehung unter fehlender Kommunikation aufgrund technischer Probleme leiden! Professionelle Ticketsysteme und Kommunikationstools wie Monday.com, Jira, oder auch Skype stellen sicher, dass der Dialog intern und extern auch fernab von Email und Telefon funktionieren kann.


Behalten Sie dabei im Hinterkopf, dass alle Investitionen in derlei digitale Tools langfristig eine Investition in die Zukunft darstellen! Sieht man die jetzige Situation aus wirtschaftlicher Sicht als Weckruf, wird schnell klar, dass sich auf diesem Wege die besten vorbeugenden Maßnahmen für künftige Ausnahmesituationen treffen lassen.

Online Marketing Checkliste

 

Website: 

  • Geänderte Öffnungszeiten & Änderungen an Veranstaltungen
  • Implementieren eines Rückerstattungs- und Beschwerdesystems
  • Erreichbarkeit der (Sach-)Bearbeiter
  • Umfassende Hinweise zu geänderten Lieferzeiten / Erbringung der gebuchten Leistungen

Blog:

  • Was ist unsere Message zum Thema Corona?
  • Thema Corona im Redaktionsplan berücksichtigen
  • Hilfreiche News an Kunden

Social Media:

  • Content Marketing mit Biss durch eine direkte Kundenansprache 
  • Anpassen der Öffnungszeiten (falls nötig)
  • Änderungen zu Veranstaltungen

B2B-Tools

  • B2B-Netzwerke zur Kundenansprache nutzen

Google My Business:

  • Öffnungszeiten & weitere Kontaktdaten anpassen (falls nötig)
  • Sonstige relevante Informationen als Beitrag verfassen 

SEA:

  • ggf. irrelevant gewordene Kampagnen pausieren bzw. hinsichtlich des Budgets anpassen
  • Grundsätzliche Budgetumverteilung mit Fokus auf relevante Kampagnen und Anzeigengruppen

Digitalisierung:

  • Informationsrecherche zu den gängigen Kommunikationstools und Ticketsystemen
  • Gelegenheit nutzen, Unternehmen digital neu aufzustellen
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