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Online Usability & UX – erfolgreich dank optimierter Nutzerführung

By 06/09/2021SEO
UX_Social Apps

In Zeiten des digitalen Informationsüberflusses stellt das klassische Webdesign schon lange kein Hexenwerk mehr dar. Eine funktionale Website oder (Web-)Applikation mit umfassenden Funktionen lässt sich heute innerhalb weniger Stunden bauen. Wo sich die Geister hingegen noch heute scheiden ist die UX, die Online User Experience einer Seite oder eines Web-Auftritts. Eine dauerhaft sichergestellte Web Usability entscheidet ganz klar über Kauf oder Absprung eines Nutzers – und das bewiesenermaßen.
Doch was genau umfasst der Bereich UX innerhalb des Online Marketings?
Und wie spielen eine optimierte User Experience und die Conversion Optimierung (CO) zusammen?

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Web Usability: Wenn man schnell verlieren und schwer gewinnen kann

Der Begriff Usability lässt sich nicht klar definieren. Das liegt unter anderem daran, dass man eine gute Web Usability oftmals gar nicht wahrnimmt, eine schlechte hingegen schon innerhalb weniger Sekunden. Grundlegend beschreibt der Term “Usability” oder auch “Website Usability” die Funktionalität einer Website. Lassen sich alle relevanten Features nutzen und alle Anwendungsziele optimal erreichen? Zusammenfassend handelt es sich dabei also um die Gebrauchstauglichkeit eines digitalen Produktes. Dazu gehört in erster Linie die technische Funktionalität, aber auch das Abdecken allgemeiner Nutzererwartungen in einem bestimmten Nutzungskontext. Ist die Navigation und die Seitenstruktur nachvollziehbar? Kann ein positiver Zielabschluss sichergestellt werden?

User Experience: Das Zünglein an der Waage

Unter der UX versteht man nun hingegen die Optimierung des Nutzererlebnisses beim Verwenden der Website oder App. Im Gegensatz zur reinen Usability spielt bei der User Experience vor allem die subjektive Wahrnehmung eine große Rolle. Ziel muss es also sein, sich möglichst optimal in die Erwartungen und Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppen hineinzuversetzen und das Produkt entsprechend darzustellen. Eine emotionale Verbindung zwischen Nutzer und Anwendung soll hierbei beispielsweise über ein sogenanntes Empathy Mapping hergestellt werden. Wo müssen die einzelnen Seitenelemente platziert sein, um den Nutzer bestmöglich durch die Anwendung führen zu können? Und was sollte an Content auf der Seite implementiert werden, um die persönliche Verbindung zum Produkt möglichst hoch zu halten? Das ist auch der Grund, warum die User Experience nicht nach dem Besuch einer bspw. Website endet – hier geht es um das lang anhaltende Gefühl zum digitalen Produkt. Man merkt also schnell, dass die UX die allgemeine Usability noch erweitert.

Usability Analyse: Den Nutzer verstehen

Wer die positive User Experience seiner Nutzer gewährleisten möchte, der kommt um eine umfassende Usability Analyse nicht herum. Dabei führen allerdings viele Wege nach Rom – oder zum perfekten Nutzererlebnis.

Bilden individueller Personas

Das Entwickeln archetypischer Nutzergruppen dient vor allem der internen Nachvollziehbarkeit. Nur wenn man die individuellen Attribute seiner Zielpersonen und Interessengruppen kennt, kann man auch die Produktdarstellung entsprechend anpassen. Dabei geht es nicht etwa nur um demografische Informationen als vielmehr um Eigenschaften zu Kaufinteressen, Suchprozessen und Absichten.

Tracking – durch die Brille des Nutzers

Das Eye Tracking wird genutzt, um die genaue Betrachtungsweise des Nutzers abzubilden. Dabei wird der Blickverlauf der Testperson in Aktion, also beispielsweise beim Kauf eines Produktes aufgezeichnet. So lassen sich die relevantesten Seitenelemente genauso gut darstellen wie die, die praktisch untergehen.

Qualitative & Quantitative Forschung mittels A/B Tests

Eine der am häufigsten angewendeten Methoden im Online Marketing ist das A/B Testing. Hierbei werden den Nutzern zwei oder mehrere Ausprägungen einer Anwendung zur Verfügung gestellt und hinsichtlich ihrer Performance beispielsweise über Anzahl der Verkäufe oder Klicks gegenübergestellt. Die performanteste Ausprägung wird in der finalen Version des Produktes verwendet.

Fokusgruppen & Online Umfragen

Eine weitere gängige Methode zur Optimierung der User Experience und Online Nutzerfreundlichkeit liegt in der direkten Befragung der Nutzer. Über Direkt-Mailings oder Aufrufe über das Produkt selbst wird der Nutzer um seine subjektive Meinung zu bestimmten Funktionen oder Designelementen befragt.

Fazit: Ohne UX keine CO

Conversion-Optimierung fängt mit dem Betreten eines Online Auftritts oder dem Öffnen einer App an und zieht sich durch die gesamte Customer Journey. Dabei spielt natürlich auch die UX eine tragende Rolle. Wie gut lassen sich die Produkte finden und ein Kauf durchführen? Kann der Nutzer sich ohne Widerstände durch die Seite klicken? Diese Faktoren haben nachweislich einen direkten Einfluss auf die Conversion-Wahrscheinlichkeit der Nutzer. Wer die eigenen Conversions oder Leads maximieren will, der muss die Customer Journey mit den verschiedenen Touchpoints so widerstandslos wie möglich abbilden können. Eine einwandfreie UX und Nutzerführung sowie die Sicherstellung der allgemeinen Usability stellen hierbei die ersten Schritte der Optimierung dar.

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