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Die Online Marketing Checkliste

By 10/07/2018August 17th, 2021Online Marketing
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Raus aus dem Online Marketing Dschungel: Ein ganzheitlicher Überblick inklusive Tipps und Tricks

Der Beginn eines jeden optimalen Internetauftritts benötigt eine Vielzahl an To-Do’s und Tools. Die Webseite muss klar strukturiert sein und für den Kunden nutzerfreundlich gestaltet werden, damit die Nutzer auch das finden können, was sie brauchen. Des Weiteren müssen die geeigneten Onlinemarketing-Maßnahmen gefunden und miteinander abgestimmt werden, damit potentielle Kunden die angebotenen Produkte und Dienstleistungen auch wahrnehmen können und sich das eigene Unternehmen sich aus der unendlichen Weite an Konkurrenz-Angeboten heraushebt. Allein ist es allerdings sehr schwer, alle Bereiche ordnungsgemäß umzusetzen. Webseiten-Optimierung, SEO (OnPage- & OffPage-Optimierung), SEA (Google Ads Kampagnen), Social Media Maßnahmen und vieles mehr können und sollten auf dem Programm stehen. Um nicht den Überblick zu verlieren, gibt es von uns eine übersichtliche Checkliste mit direkt umsetzbaren Tipps & Tricks. An diese Liste halten auch wir uns, wenn wir Marketing-Kampagnen unserer Kunden erarbeiten, umsetzen, betreuen und optimieren.

Checkliste 1: Design & Content Webseite

Wie schaut die Webseite aus? – Die Webseite ist das Aushängeschild eines jeden Online-Business. Benutzerfreundlichkeit, Styling und Content stehen dabei genauso im Vordergrund wie technische Seitenoptimierungen.

Webseite optimieren

Probleme von schlechten Webseiten:

  • Es fehlen wichtige Inhalte über Produkte oder Dienstleistungen
  • Die Seite ist schlecht strukturiert, sodass der Kunde sich nicht zurecht findet und von der Seite abspringt
  • Niedriges Suchmaschinen-Ranking (z.B. Google, Bing) führt zu mangelnder Sichtbarkeit
  • Die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass Kunden ein Produkt oder eine Dienstleistung kaufen
  • die Seite ist nicht für Mobile optimiert / nicht responsive

Vorteile professioneller Webseiten:

  • Kunden kaufen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit bei Ihnen ein
  • Gut aufbereitete Inhalte werden geteilt und verlinkt
  • Das Image des Unternehmens steigt
  • Höheres Suchmaschinen-Ranking und bessere Sichtbarkeit in den Suchmaschinen führt zu mehr Kunden und Umsatz
  • responsives Design sieht auf jedem Device hervorragend aus

Webseiten-Optimierung: Auf was sollte man achten?

  • Liefern die Texte einen Mehrwert? („Content ist King“)
  • Sind emotionale und packende Bilder und/oder Videos vorhanden? – Multimedia ist wichtig, um Aufmerksamkeit zu erreichen und die Aufenthaltsdauer auf der Seite zu erhöhen
  • Sind alle Angaben über Produkte und Dienstleistungen auf dem aktuellen Stand?
  • Sind aussagekräftige & anziehende Titel vorhanden? – “Was würde Sie berühren?”
  • Qualität > Quantität → Blog: lieber einen richtig guten, umfassenden Artikel zu einem Thema, als fünf Mini-Artikel
  • Sind Call-To-Action-Buttons eingebaut?

Checkliste 2: SEO - Suchmaschinenoptimierung

Unter Suchmaschinenoptimierung (SEO) werden alle technischen und inhaltlichen Maßnahmen gefasst, mit deren Hilfe Rankings in den Suchmaschinen verbessert werden können. Es ist extrem wichtig, gutes SEO zu betreiben, um die Sichtbarkeit seiner Webseite zu erhöhen und damit einhergehend auch die Nutzerzahlen, Käuferzahlen, Umsatzzahlen und am Ende den Gewinn zu steigern. Aufgeteilt werden die SEO Maßnahmen allgemein in OnPage- und OffPage-Optimierung. Hier eine nähere Erläuterung zu diesen Maßnahmen:

SEO Checkliste

OffPage - Linkbuilding & Co.

  • Backlinks proaktiv aufbauen (starke Links von Autoritäts-Webseiten)
  • Backlinks von möglichst themenrelevante Seiten und unterschiedlichen Link-Quellen
  • Links im Text zählen mehr als im Footer oder Sidebar
  • Zusätzliche Anmeldung in relevanten Branchen-Verzeichnissen
  • eigenen Blog erstellen -> themenrelevante Seiten auf Artikel aufmerksam machen und um Verlinkung bitten
  • Statt einmaligem Linkaufbau lieber kontinuierlicher Linkaufbau
  • Platzierung von Content auf anderen Websiten: interessante, themenrelevante Webseiten heraussuchen, Kontakt aufnehmen und Bei Zusage: Text selbst verfassen oder über einen Texter qualitative Texte mit echtem Mehrwert erstellen lassen
  • Wer befindet sich in meinem Umfeld an Geschäftspartnern? Können diese vielleicht auf meine Seite verlinken?

hilfreiche Tools: Link Research Tools, Ahrefs, Sistrix, MOZ Link Explorer

OnPage - Textoptimierung & Co.

  • Themenrelevante Keywords verwenden (Keywordtools), Keyword-Spamming vermeiden und das Keyword in der Überschrift verwenden
  • Url’s an die relevanten Keywords anpassen
  • Sind auf jeder Seite H1 & H2 (und ggf. auch H3 & H4) Überschriften vorhanden – die richtige Reihenfolge einhalten!
  • Gibt es „kaputte“ Links die auf 404 Fehlerseiten führen? Reparieren & umleiten!
  • Interne Links auf relevante Seiten aufbauen
  • Sind die Texte WDF*IDF optimiert?
  • Sind wichtige Keywords fett dargestellt?
  • Auf die Content Länge achten – Tipp: So viel wie nötig und so wenig wie möglich
  • Duplicate Content vermeiden (gleicher Content identisch auf mehreren Seiten)
  • Above The Fold – dem Nutzer bereits oben im sofort sichtbaren Bereich qualitativen Mehrwert bieten
  • Auf HTTPS umstellen (falls dies noch nicht gemacht wurde – verpflichtend nach DSGVO)
  • Sitemap erstellen und diese in der Google Search Console einreichen
  • Ladegeschwindigkeiten reduzieren (z.B. Dateigrößen von Bildern optimieren)
  • Packende Meta-Titles und Meta-Descriptions verfassen

hilfreiche Tools: RyteScreaming Frog SEO Spider, Google Search Console, YOAST (für WordPress Anwender)

Checkliste 3: SEA - Suchmaschinenwerbung

SEA oder auch Suchmaschinenwerbung bezeichnet das Schalten von Werbung in Form von Text- oder Bildanzeigen bei Suchmaschinen wie Google oder Bing. Gemeinsam mit SEO bildet es das Gerüst von SEM, dem Suchmaschinen-Marketing. Hier gibt es in der Tat einiges falsch zu machen und Geld zu verbrennen. Um dem entgegenzuwirken, gibt es hier eine hilfreiche Anleitung auf was im Einzelnen zu achten ist.

imac google adwords2

vor Kampagnenaufbau

Erste Fragen:

  • Wurde ein Google Ads Account erstellt?
  • Keyword-Recherche: Was wird angeboten? Synonyme? In die Lage des Wunschkunden versetzen – was würde dieser in die Suchmaschine eingeben? Wie ist die Konkurrenz bei dem Suchbegriff aufgestellt? Wie sind deren Anzeigen aufgebaut? Wie kann das eigene Produkt überzeugen?
  • Fragen bzgl. Sinnhaftigkeit und Rentabilität stellen: Wie hoch ist die Suchanfrage der einzelnen Keywords? Wieviel kostet voraussichtlich ein Klick? Wie hoch ist das Gesamt-Budget?
  • Sind die Keywords  auf die jeweiligen Landingpages optimiert bzw. wurde die richtige Landingpage zugeordnet?
  • An welchen Standorten und zu welchen Zeiten sollen Anzeigen geschaltet werden?

Hilfreiche Tools: Google Keyword Planner, Google TrendsAnswerThePublic, Hypersuggest

bei Kampagnenerstellung:

  • Mithilfe von Microsoft Excel oder einer Google Tabelle die Kampagnen, Anzeigegruppen, Titel, Anzeigetexte & die Url-Pfade erstellen
  • Call-To-Actions und den USP in den Anzeigentexten verwenden
  • Möglichst alle Zeichen ausnutzen (Überschrift 1 & 2 jeweils 30 Zeichen, Beschreibung 80 Zeichen)
  • Verwendung der Keywords in den Anzeigentexten
  • Für eine Anzeigengruppe mehrere Anzeigen erstellen (Unser Ratschlag: mindestens 3-4 Varianten)
  • Adwords Editor nutzen

nach Kampagnenaufbau:

  • Keywords zu den einzelnen Kampagnen und Anzeigegruppen angegeben, wenn noch nicht mit Google Tabelle oder Microsoft Excel vorher erledigt (Keyword-Wrapper-Tool)
  • Vernünftiges Budget bestimmen, um Daten zur Verfügung zu bekommen die als Grundgerüst für die Optimierung dienen
  • Gebotsoption & maximalen CPC festlegen (sofern Gebotsoption dies verlangt)
  • Für Anzeigengruppen Erweiterungen festlegen (Standorterweiterung, Anruferweiterung, Sitelinks, App-Erweiterung, Angebotserweiterungen, Preiserweiterungen, Erweiterungen mit Zusatzinformationen)
  • bestimmte Keywords ausschließen, um Streuverluste und unnötige Kosten zu minimieren
  • Adwords mit Analytics verknüpfen
  • Conversion-Ziele setzen & Conversion-Tracking implementieren (Ausfüllen eines Kontaktformular, Kauf eines Produktes)

Zusatz:

  • zusätzlich Displaykampagnen & Google Shopping schalten
  • Remarketing-Listen aufbauen
  • A/B Testing nutzen

Checkliste 4: Social Media Marketing

Inzwischen gehört es in jedes ganzheitliche Marketingkonzept eines Unternehmens in den sozialen Netzwerken vertreten zu sein. Doch nicht planlos anfangen! Im Folgenden eine kleine Social Media Checkliste: Welche Fragen gestellt und beantwortet werden müssen.

Social Media Checkliste

Die ersten Fragen:

  • Wer ist die Zielgruppe?
  • Welche Plattformen sollen benutzt werden?
  • Wie soll die Zielgruppen auf den jeweiligen Plattformen angesprochen werden?

Definition der Strategie: 

  • Was ist das Corporate Branding? Was sind die Firmenwerte? Wie soll die Firma positioniert werden und  nach außen wirken (Image) ?
  • einheitliches Storytelling nutzen, um Identität & Wiedererkennbarkeit zu gewährleisten
  • Was sind die Ziele: Soll mehr Reichweite & Follower generiert werden, der Verkauf von Produkten gesteigert oder Interaktionen mit dem Unternehmen maximiert werden?
  • die wichtigsten KPI´s (Key Performance Indikatoren) definieren

Anmeldung auf den sozialen Netzwerken:

  • Erstellung eines einheitlichen und aussagekräftigen Profils (Profilname, Url, Beschreibung, Öffnungszeiten etc.)
  • Verteilung aller Nutzungsrechte (besonders bei Facebook wichtig)
  • Zahlungsmethoden einstellen
  • Verknüpfung der einzelnen Kanäle z.B. Instagram mit Facebook

Kommunikation festlegen:

  • Wer ist für die jeweiligen Social Media Kanäle zuständig?
  • Wie häufig sollen Inhalte gepostet werden? Sind die Ressourcen dafür vorhanden?
  • Wichtig: Wie soll auf Kommentare reagiert werden?

Erstellung der richtigen Inhalte / Contentstrategie entwickeln:

  • Welche Inhaltsformate sollen genutzt werden? (Bilder, Videos, Gewinnspiele, Einblicke hinter die Kulissen, Testimonials, etc.)
  • langfristig planen und einen Redaktionsplan aufstellen – welche Themen könnten interessant sein? Was gibt es für spezielle Anlässe und welche Aktionen könnte man damit verbinden? (Ostern, Weihnachten)
  • Wenn man diese 3 Eigenschaften einhält, ist man auf dem besten Wege erfolgreiches Social Media Marketing zu betreiben: Authentizität, Kontinuität & Mehrwert!

Optimierung:

  • Posts analysieren, verschiedene Formate testen, Uhrzeiten, Zielgruppen und die Interaktionsraten miteinander vergleichen
  • Zahn der Zeit treffen: Trends erkennen (besondere Hashtags, Neuerungen auf den Social Media Kanälen, Veränderungen der Zielgruppe)
  • Was macht die Konkurrenz? Was kann übernommen und was verbessert werden?

Sichtbarkeit steigern:

  • Einbindung der Social Media Kanäle auf der Homepage
  • Social Media Feed in die Webseite oder den Blog einbauen ( z.B. mit Juicer)

Checkliste 5: Analyse

Um festzustellen, ob eine Kampagne gut oder schlecht gelaufen ist, ist es unabdingbar, Analysen vorzunehmen. Mit Google Analytics können sämtliche Daten ausgewertet werden. Mit Hilfe eines Code-Schnipsel kann Google Analytics einfach auf der Seite integriert werden. Wir empfehlen jedoch das ganze via Google Tag Manager einzubinden, da hierdurch der technische Aufwand reduziert und zahlreiche zusätzliche Tracking Optionen integriert werden können.

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Integration von Google Analytics & Google Tag Manager

  • Google Analytics Account erstellen
  • Adwords und Analytics miteinander verknüpfen (So gehts)
  • Google Tag Manager Konto erstellen und auf der Webseite einbinden
  • Google Search Console, Google Analytics und individuelle Anwendungen mit Google Tag Manager verknüpfen
  • Auswertungen über Google Analytics, Google Search Console, Sistrix, Ryte & Co. tätigen
  • Profitipp: Google Data Studio nutzen

3W FUTURE Gedanken der Woche

“Den Überblick behalten | Checkliste erstellen | die einzelnen To-Dos priorisieren | Fokusieren | ggf. professionelle Unterstützung hinzuziehen → Wir sind bereit!”

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