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Backlink Analyse: 9 Tipps an denen man einen guten Backlink erkennt

By 17/09/2019Februar 7th, 2022SEO
Linkbuilding-Tipps

Gute Backlinks braucht die Welt, zumindest die SEO-Welt. Doch was macht einen guten Backlink aus? Hier kommt eine Checkliste mit Eigenschaften und Voraussetzungen, die man einfach Schritt für Schritt prüfen und abhaken kann, um zu einer ersten Backlink Analyse zu gelangen. Je häufiger ein “Ja” vergeben wird, desto eher darf das Prädikat “guter Backlink” verliehen werden.

Woran erkennt man einen guten Backlink?

Gute Backlinks erkennen – gar nicht so einfach. Schließlich ist der Google Algorithmus geheim und kein Tool der Welt kann eindeutig für eine Backlink Analyse verifizieren „Ja, dies ist eine gute Seite für Backlinks“. Die Historie, das Thema und viele weitere Faktoren spielen eine Rolle. Zwar führte Google im Jahr 2000 den Pagerank ein, durch welchen sich die Qualität einer Website durch eine offizielle Google-Metrik recht gut bestimmen ließ, inzwischen gilt dieser jedoch als veraltet und wird nicht mehr upgedated. Zahlreiche Jahre an SEO und insbesondere Linkbuilding Erfahrung zeigen jedoch auf, welche Kriterien bei der Analyse von bestehenden Backlinks oder auch beim Aufbau von neuen Links als empfehlenswert gelten. Folgende Punkte sind zu prüfen: 

Der eingefügte Link passt thematisch zum Inhalt der Seite.

Grund: Alles dem Nutzer zuliebe – der verlinkte Inhalt soll relevant sein und sich thematisch sinnvoll in das Ganze einfügen – erst bei einer Überschneidungen bezüglich des Themas stuft Google diesen als relevant und thematisch passend für die Seite ein. Diese thematische Relevanz bezieht sich nicht nur auf den Inhalt, sondern z.B. auch auf den Ort. Eine ortsabhängige Webseite profitiert also umso mehr von dem Backlink einer regional passenden Seite.

Der Link ist auf einer inhaltlich hochwertigen Seite platziert.

Grund: Inhalte, die den Nutzern nichts bringen oder Duplicate Content beinhalten, schaden im schlimmsten Fall der Einstufungen der linkgebender Seite und somit auch dem gesetzten Link. Hier nutzt Google eines der Grundprinzipien des Internets für die Analyse der Qualität einer Seite: Hochwertige Inhalte werden öfter verlinkt als minderwertige Inhalte und erreichen dadurch mehr Sichtbarkeit.

Der Link ist auf einer Seite platziert, der Google vertraut.

Grund: Starke Domain-Authority und Power-Trust Werte sorgen für eine stärkere Wirkung des Links. Der Check folgender Metriken ist bei der Analyse der Seite auf Vertrauenswürdigkeit hilfreich: Powert*Trust, MOZ, Domain Authority, Majestic Trust & Citation Flow, Ahrefs, Domain & URL-Rating, Entwicklung des Sistrix-Sichtbarkeitsindexes. Diese Metriken versuchen, das abstrakte Ranking der Webseiten auf eine vergleichbare Ebene für die Backlink Analyse zu bringen und bilden eine erste gute Möglichkeit für die Bewertung der Backlink-Qualität.

Der Link ist auf einer Seite platziert, die selbst viele hochwertige Rankings hat.

Grund: Verlinkung von einer Seite mit hoher Sichtbarkeit und sehr guten Rankings zu anvisierten Suchbegriffen erhöht die Wahrscheinlichkeit für gute Rankings der eigenen Seite. Auch hier greift wieder das Ur-Prinzip des Internets: Gute Seiten werden öfter verlinkt. Verlinkt eine qualitativ hochwertige Seite auf eine andere Seite, überträgt sich sozusagen dieses Qualitätsmerkmal auf die verlinkte Seite.

Der Link kommt von einer Seite, die Google Richtlinien konform optimiert ist.

Grund: Backlinks von einer Bad Neighbourhood Seite bringen nur schlechte Auswirkungen und keine Wertigkeit mit sich. Deshalb sollten für die Verlinkung nur sauber optimierte und seriöse Seiten in Frage kommen. Seriöse Herkunft schließt Domains mit zwielichtigen und anrüchigen Touch sowie für Spam-Maßnahmen oder für Urheberrechtsverletzungen bekannte Seiten aus. Bei der Backlink Analyse sollte man also ganz genau überprüfen, ob sich die verlinkende Seite an die geltenden Standards hält. Backlinks können schließlich nicht nur einen positiven Einfluss auf die eigene Sichtbarkeit haben. Sollte die eigene Seite zu viele minderwertige Backlinks aufweisen, kann letztlich nur noch ein Backlink Detox helfen, bei dem gezielt die schlechten Backlinks abgebaut werden.

Der eingefügte Link ist im oberen Bereich der Seite im qualitativen Fließtext platziert.

Grund: Google teilt “above the fold” und Links aus dem Content heraus eine höhere Priorität zu. Backlinks aus isolierten Abschnitten wie der Sidebar und dem Footer werden als weniger wertvoll eingestuft. Dadurch kann in der Analyse die Qualität eines Backlinks in Abhängigkeit von seiner Position auf der Webseite abgeleitet werden.

Weniger externe Links = mehr Linkjuice.

Grund: Je weniger ausgehende Links die linkgebende Seite hat, desto mehr Power bzw. Linkjuice erhält unser Link.

Es handelt sich um einen dofollow Link.

Grund: Nofollow Links schaden zwar nicht, bringen jedoch nicht die anvisierten Pluspunkte für die eigene Seite, die man mit dem Aufbau von Backlinks verfolgt, da bei nofollow kein Linkjuice vererbt wird. Allerdings gehören nofollow Links zu einem natürlichen Linkprofil dazu und werden auch von Google “gesehen”. So kann auch einer nofollow-Link von einer extrem starken Seite wie z.B. Wikipedia durchaus positiv sein.

Der Link kommt von einer „alten“ Domain

Grund: umso länger eine Domain, mit Inhalten, existiert, umso vertrauenswürdiger wird sie von Google behandelt. Klingt logisch. Ein Professor, welcher seit Jahren an der Universität unterrichtet wird i.d.R. auch als eine seriösere Quelle behandelt als ein Student der gerade seine Bachelorthesis verfasst.

 

Kostenlose Linkbewertungs-Tools

Hier noch ein paar Tools, die bei der Bewertung von Backlinks helfen können:

3W FUTURE GmbH & Co. KG hat 4,89 von 5 Sternen 59 Bewertungen auf ProvenExpert.com